Jasmin Wolf

Tierernährungsberatung - Hunde - Katzen

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Tierliebe bis zum Ende und darüber hinaus

Tiere und kleine Kinder sind der Spiegel der Natur. Das stammt von Epikur von Samos.

Jeden Tag spiegelt mein Hund mich und dafür bin ich dankbar.


Als kleines Kind - wie alt war ich da? Unter 10 Jahren bestimmt. Lag ein Zettel auf dem Tisch und mein Vater war weg. Es stand drauf: Bringen etwas im Käfig mit.

Hoffnung war auf ein Kaninchen aber eigentlich eher einen Hund? Ich war sowas von gespannt und mein Bruder auch. Damit hatten wir nicht gerechnet. Manchmal bekommt man vorher mit was die Eltern vor haben - aber hierbei hatten sie es vor uns erfolgreich geheim gehalten.

 

2 Wellensittiche. Beide in grün und gelb. Sie haben sich gut verstanden. Zu Hause hatten sie ihren Käfig. Wir waren uns nicht sicher ob Hugo und Strolch beide männlich waren. Auf der Nase gibt es einen Bereich der sich rosa oder blau färbt. Bei Hugo war der Bereich nicht eindeutig gefärbt. Mal war er mehr blau, mal mehr rosa wie bei einem Chamäleon. Dann holten wir noch zwei weitere Wellensittiche dazu in weiß und blau. Am Ende waren es dann drei Mädels und ein Kerl. Der hat sich wahrscheinlich wie der Pascha gefühlt.

Durften bei uns im Wohnzimmer fliegen und wussten irgendwann, die Rollläden gehen runter ab in den Käfig

Dann kam die große Voyeure. Mit Nistkästen. Am Anfang waren die Nistkästen noch nicht perfekt wurden aber immer besser. Es kamen kleine Vögel nach.

Immer wenn es mir schlecht ging, bin ich zu ihnen raus und mir ging es danach wieder besser.

Doppelter Zaun dran, wegen der Katzen. Wasserbad, und viele Leckereien. Ich musste da helfen und sauber machen. War aber schön so. nicht immer Lust gehabt. Aber dabei gelernt mit Tieren umzugehen.

Mein Strolch hatte immer den Bezug zu mir und war nicht so scheu wie die anderen.

Ich hatte irgendwann einen von dort in mein Zimmer geholt. Sie hatte dann irgendwann die Melodie von meiner Lieblingskrimmiserie drauf. Sehr witzig.

Ich habe sie dann wieder in die Voyeure gebracht, ich empfand das so besser für sie.

Irgendwann ist Hugo gestorben und dann auch Strolch. Die beiden waren immer ein unzertrennliches Paar.

Dann haben wir die Vögel her gegeben, es tat zu sehr weh.

 

Nach ein paar Jahren, wurde mein Wunsch war es kam ein Hund zu uns über Bekannte. Ein Labrador, Golden Retriever, Schäferhund Mix. Ein so toller Hund. Verrückt auf Wasser mit Schwimmhäuten zwischen den Zehen und sehr auf Entenjagt. Wie ein Känguru im Wasser gesprungen und Jagdtrieb im Wald. Auch sehr stur das kam wohl vom Schäferhund. Sah aber aus wie ein Labi, so wie der von der Lyca Werbung.

Mit ihr bin ich immer Joggen gegangen und sie hatte sich mal im Winter beim Gassigehen immer hinter den gefällten Bäumen, versteckt und gewartet bis man bei ihr vorbei gelaufen ist und ist dann heraus gesprungen. Es war eine wirklich tolle Zeit. Als der Abschied kam, sie musste eingeschläfert werden. Und ich kann sagen, man hat es ihr ganz genau angemerkt als sie nicht mehr wollte. Sie wollte nicht mehr aufstehen und hat einen mit ganz traurigen leeren Augen angesehen. Da wurde es Zeit zum Tierarzt zu gehen. Meine Mutter hat sie hingebracht und ist dort bei ihr geblieben bis zum Schluss. Ich hatte mich am Abend vorher von ihr verabschiedet.

Es ist unglaublich welche Bindung man zu einem Hund aufbaut.

 

Danach kam meine Kiara zu mir. Ich hatte sie mir selbst geholt von einer netten Familie, die eine streunernde Katze aufgenommen hatten und sie war Schwanger. Das hatte man zunächst gar nicht gesehen. Eines der Kitten war Kiara. Mit Kiara hatte ich noch eine zweite Katze dazu geholt ihren Bruder Findus. Da man Katzen ja nicht alleine halten sollte. Trotzdem hatten die beiden sich nicht vertragen. Zu Beginn schon, da waren sie noch ganz fremd und hatten sich gegenseitig gebraucht. Aber nach und nach hatte ihr Bruder sie sehr unterdrückt, sie hatte sich nur noch versteckt und ist gar nicht mehr rausgekommen. Also musste ich eine sehr schwere Entscheidung treffen. Es brach mir das Herz ein weiteres Mal - zuvor der Abschied von meinem Familienhund. Das war schon einige Jahre her - sitzt aber bis heute noch sehr tief. Also gab ich Kiaras Bruder wieder zurück. Das war die beste Entscheidung für Kiara. Sie blühte richtig auf und man sah ein kleines Wesen mit Persönlichkeit. Vorher war sie nur eine Katze ohne Persönlichkeit. Sie konnte sich gar nicht richtig zeigen. Heute ist sie munter, stolz, aufgeschlossen und sehr neugierig. Sie stellt sich ihren Ängsten. Und auch sehr katzentypisch - etwas stur. Sie wäre heute nicht so selbstbewusst, wenn ich damals diesen schweren Schritt nicht gegangen wäre. Früher wollte sie auch nicht wirklich raus in die Natur. Ich hatte mit ihr an einem Geschirr geübt, aber sie war nie für die Freiheit zu begeistern. Aber mit ca. 10 Jahren hat sie nach der Freiheit gedrängt. Davor hatte sie immer wieder die Chance nach draußen zu gehen, sie wollte es einfach nicht. Dann fing ich langsam an sie an draußen zu gewöhnen und das klappte total gut. Sie geht nie weit weg und ist auch selten bei den Nachbarn zu finden.

Man war ich stolz als ich die erste Maus im Hof gefunden hatte.  Sie hat sich gut entwickelt.

 

Und irgendwann kam meine Jeany dazu. Mein erster eigener Hund. Schon als Kind war ich fasziniert von der Rasse Dobermann und Rottweiler. Und ich wusste, wenn  mir einen Hund hole dann wird es ein Rotti oder ein Dobermann. Über die Rasse hatte ich mich informiert und mir gefiel der Charakter. Ein Beschützer und sehr treue Seele. Genau so ist meine Jeany. Sie beschützt mich zuverlässig, geht gegen ihre Angst an und ist mir sehr treu. Sie achtet auf mich. Und ich habe mit ihr einen Deal geschlossen: Sie passt auf mich auf und ich gebe mein bestes um ihr ein schönes Leben zu ermöglichen. Sie ist meine treue Freundin. Ein Rottweiler ist kein Anfängerhund, sie braucht immer eine klare Linie sonst macht sie ihr eigenes Ding. Sie hört so was von einwandfrei und sie will auch folgen. Ein Rottweiler ist kein Spielzeug - das ist kein Hund. Sie geht mit Kindern bezaubernd und sehr umsichtig um. Trotzdem würde ich sie nie alleine mit Kindern lassen. Trotzdem ist sie mein Goldschatz, eine gute Seele, die den Menschen nichts böses will, aber ihr Rudel verteidigt. Sie liebt das Wasser, kuscheln und in der Sonne liegen. Das hat mein vorheriger Hund auch getan, in der Sonne gelegen bis sie fast schon gebruzelt hatte. Jeany hatte ich damals von jemanden geholt, der sich nicht mehr um sie kümmern konnte, er wurde ihr einfach nicht mehr gerecht. Sie ist ein sehr sportlicher Hund, der seine Auslastung benötigt. Wir fahren fast täglich Fahrrad oder Joggen zusammen. Mit ihr fühle ich mich nie alleine. Beim Wildcampen liebt sie es mit im Zelt zu schlafen und ist extra leise. Zu Hause muss sie manchmal aus dem Schlafzimmer, da sie sehr laut träumt und ich nachts alles höre. Immerhin schnarcht sie nicht. Ich finde es immer so schön die Persönlichkeit von ihr zu sehen und erleben zu dürfen. Vom Nachbar bekommt sie abends immer ihren Bananensnack. Ohne mein Mädchen wird meine Welt etwas leerer sein.

 

Soweit zu mir und meinen Tierischen Begleitern. Hinterlasse mir doch eine Nachricht und erzähle mir von deinen Tierischen Begleitern. Du weißt ja wie du mich erreichst unter jasminwolf.info. Ich verlinke dir meine Profile noch in den Notes. Drücke deine Fellnasen von mir und wir hören uns in der nächsten Folge.